Winzlings.log.ag    
Es ist, wie es ist...


...und doch ist es anders





Eine Hütte, in der man lacht, ist besser,
als ein Palast, in dem man weint!





Welcome

...Schön, das ihr da seid!
Ich werde in diesem blog über mein Leben berichten. Mal ernsthaft, mal scherzhaft und vielleicht euch mal ein bisschen übertrieben.
Das, was ihr hier lesen werdet:
Das bin ich.

Wenn ihr schon mal hier seid, dann hinterlasst mir doch ein Kommentar und/oder verewigt auch in meinem Gästebuch.

LG
Dörtymon









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Verfasst am 15.09.2009 18:14:58 Uhr
6.^^

Ich habe dieses blog schon so vernachlässigt, dass es mir irgendwie ein bisschen merkwürdig vorkommt, hier jetzt wieder was rein zuschreiben^^
Was soll ich auch sagen? Eigentlich weiß ich das selbst nicht. Ich bin durcheinander. Wirr im Kopf und wohl auch ein bisschen irre. Ist es überhaupt gut, öffentlich zu schreiben, wie es in mir aussieht? Ist es gut, sich mitzuteilen? Ist es gut, wenn das hier jeder lesen kann? Ich weiß es nicht^^
Und doch sitze ich hier in meinem Schwingsessel, mit meinem Lappi auf dem Schoß. Höre rührseelige Musik im Hintergrund und verfluche einfach alles.
Ich bin krank (Erkältung, die jetzt zum Glück besser geworden ist), habe mal wieder Scheiße gemacht (wo ich mir denke, das ich mich ja eigentlich langsam hätte dran gewöhnen müssen, weil ich in letzter Zeit immer irgendwas kacke mache^^) und dann bekomme ich gestern auch noch eine andere Hiobsbotschaft, die dazu geführt hat, das ich nun irgendwie gar nicht mehr kann.
Ich frage mich, wo das andere Dörtymon geblieben ist, das ich einmal gewesen bin. Ich frage mich, warum ich jetzt immer nur alles falsch mache und ich frage mich auch, wie viele Tränen ein menschliches Wesen überhaupt vergießen kann, ohne das es austrocknet.
Gefühle zu zeigen macht einen Menschen verletzlich. Und ich bin ausgerechnet jemand, der so emotional ist, das ich meine Emotionen nicht verbergen kann. Ich wünschte, es wäre anders. Das wünschte ich wirklich. Ich wünschte, es wäre alles anders. Ich wünschte, mein Leben würde endlich mal so laufen, wie ich mir das vorstelle. Aber es kommt immer anders. Immer.
Es ist wie es ist, und doch ist es irgendwie anders.
Ich glaube kaum, dass hier irgendjemand was mit diesem Eintrag anfangen kann. Aber ehrlich gesagt, ist mir das egal.
Ich wollte es einfach nur runter schreiben.
Ich glaube, schlimmer kann es (wohl) eh nicht mehr werden.
(Obwohl ich das vor ein paar Wochen auch schon gedacht habe^^)
Dörtymon

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Verfasst am 05.05.2009 15:58:42 Uhr
5. Braune Augen


Vor deinen braunen Augen
Lief ich davon
In deinen braunen Augen
Konnte ich nicht bleiben
In deinen braunen Augen
Wirst du sehen, wie sie geht
Dann leg die Schallplatte auf
Und wunder dich, was falsch lief
Was falsch lief

Wenn alles, alles war aber alles vorbei ist
Alles könnte alles sein
Ich denke es ist nur ein dummes Lied über dich
Und wie ich dich verlor
Und deine braunen Augen



Alles war alles, aber es ist die letzte Vorstellung
Alles könnte alles sein, aber es ist die Zeit gekommen lebe wohl zu sagen
Also hole deine letzte Abrechnung und deinen letzten Schlag
Ergreife dein altes Mädchen mit ihren neuen Tricks
Es ist keine Überraschung das ich mich verlor
In deinen braunen Augen

In deinen braunen Augen
Braune, braune Augen
Deine braunen Augen
Braune, braune Augen
Bekamst ein paar braune Augen
Braune, braune Augen
Deine braunen Augen
Songtext




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Verfasst am 16.04.2009 10:32:34 Uhr
3. Ostern ist vorbei

Ostern ist fast vorbei und nachdem ich mich total drauf gefreut hatte, bin ich nun froh, dass es endlich um ist. Eigentlich kann ich überhaupt nicht wirklich viel schreiben, weil ich nichts Großartiges mache und wenn ich doch unterwegs bin, dann geht das alles irgendwie an mir vorüber, ohne das ich überhaupt merke, was ich gemacht habe.
Wenn mein Notebook nicht im Arsch wäre, dann hätte ich die gesamten letztem Tage nur zu Hause verbracht.
Ich war gestern in einem PC-Laden: Keine Chance auf eine Garantieleistung. Super. Ich bin begeistert. Und was ist fast genau neben diesem PC-Laden? Die Spielothek, in der er arbeitet...
Mir ist vorher nie aufgefallen, dass dort so eine ist.

Von Freitag bis Sonntag war ich bei Tobs und Melle, auch über Nacht. Dann fing ich an, wieder zu Hause zu schlafen. Mir kam meine Wohnung noch nie so groß und so verlassen vor, wie jetzt. Morgens, wenn ich aufwache, ist es am Schlimmsten. Ich vermisse ihn so.
Alle wichtigen Personen reden mit mir, wollen mir sagen, was ich zu tun und zu lassen habe, aber ich möchte das selbst entscheiden. Ich möchte das tun, was ich für richtig halte. Und da gehört spazieren gehen absolut nicht dazu. Ist gerade eine Spazieren gehen Epidemie ausgebrochen, oder was?! Zu allem Überfluss habe ich mir jetzt auch noch einen Magen/Darm Infekt eingehandelt, der mich arbeitsunfähig macht. Habe die ganze Nacht nur im Bad verbracht und bin total zerstört.
Dabei hätte ich gerne gearbeitet.
Ansonsten möchte ich einfach nur meine Ruhe haben. Keinerlei Vorschläge mehr, Kein: Die Zeit heilt alle Wunden, kein: Andere Mütter haben auch noch schöne Söhne, oder: Vielleicht kommt er doch wieder. Dabei wünsche ich es mir, sehr. Ich möchte niemanden sehen, will einfach nur alleine sein und drüber nachdenken, was ich falsch gemacht habe.

Dörtymon

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Verfasst am 12.04.2009 19:52:31 Uhr
02. Keine Überschrift


Phil Collins
*Groovy kind of love*






Der Zeitpunkt unseres Kennenlernens war zu früh – jetzt ist es zu spät. Ich hasse den Winter, aber jetzt wünschte ich er würde noch ewig andauern. Jeden Tag aufs Neue den Winter 08/09 erleben, in einer Endlosschleife.





Das Hochhaus

Ich stand davor,
es war riesig.
Wie viele Stockwerke?
Fünfzig?!
Ich sah ihn an,
sagte: „Ich habe Angst!“,
doch er nahm meine Hand.
Er führte mich hoch.
Hoch zum Dach des Hauses.
Ich hatte Angst,
doch ich folgte ihm -
Stufe um Stufe.
Es ging steil hinauf.
Mit jedem Stockwerk,
dass hinter uns lag
bekam ich mehr Angst,
doch er nahm sie mir immer wieder.
Er war da -
Immer -
Er hielt meine Hand,
hielt sie ganz fest.
Mit jeder einzelnen erklommenden Stufe
empfand ich mehr für ihn.
Schon im zehnten Stock
dachte ich ihn zu lieben -
im zwanzigsten war es wirklich so.
„Lass mich bloß nicht los!“,
dachte ich -
und er tat es auch nicht.
Ich war glücklich,
wie ich mit ihm so das
Hochhaus erklomm -
Meine Angst verflog im
dreißigsten Stock.
Ich nahm es hin -
verstand, dass ich keine
Angst haben muss,
weil er da ist.
Ich dachte im 35. Stock,
zerspringen zu müssen,
vor Glück und vor Liebe.
Ich sah ihn immer an -
Er machte Scherze,
während wir gingen -
Die ganze Zeit -
Er sagte,
dass er sich nicht vorstellen könnte,
ohne mich zu sein.
Im 40. Stock
fingen meine Träume an:
„ob ich mit ihm alt werde?“
Ich wünschte es mir von Herzen und
es gab auch keinerlei Grund,
Angst davor zu haben,
das es nicht so sein konnte -
Ich kam nicht aus der Puste
und er erklomm auch immer weiter jede einzelne Stufe.
Im 45. Stock
wurde er langsamer -
seine Hand umschloss die Meine nicht mehr so stark.
Was war passiert?
Ich bekam wieder Angst,
doch verschloss sie in meinem Inneren;
Schließlich hatte er mir in jedem einzelnen Stock gezeigt,
das sie unbegründet ist.
Dann da:
Der 50. Stock.
Wir stiegen auf das Dach.
Ich fühlte mich so frei.
Er führte mich zum Rand des Daches -
Ich sah hinunter -
Höhenangst!
Er hielt mich noch fest -
Ich war losgelöst -
verliebt in diesen Mann.
Da:
Er sagt,
es ist vorbei -
unbändige Angst!
Ich dachte doch,
ich bräuchte sie nicht mehr?!
Ich erschrecke
Panik -
Sehe die Tiefe von 50 Stockwerken vor mir -
Verzweiflung -
„Bitte,
halt mich bloß weiter fest!“,
schreie ich innerlich,
doch
seine Hand glitt aus meiner,
er lässt mich los
...ich falle...
Das kann ich doch nur träumen
40
ein böser Albtraum
30
Ich möchte aufwachen
20
Aber es passiert nicht
10
-Ende-
by Dörtymon



Dörtymon

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Verfasst am 31.03.2009 22:43:02 Uhr
1. Alles neu /Schlaflos

James Morrison
*You make it real*


Ich müsste eigentlich schon längst schlafen, weil ich morgen wieder arbeiten muss. Gleich Frühs. Aber durch die Zeitumstellung und diverser Gedanken, die mir im Kopf umherwandern, komme ich nicht zum Schlafen.
Dann habe ich mir irgendwann die neue Scheibe von James Morrison in den Player geworfen und träume nun vor mich hin. Ich mag die Cd total gerne, ganz besonders das oben eingebettete Lied...

Wie dem auch sei.
Ich versuch dann wieder mal mein Glück doch noch in den Schlaf zu finden.
Gute Nacht.

Dörtymon

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